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Happy new Year! Eine Vorschau auf das Jahr 2026!

3 Tage zu spät aber doch - Ich wünsche nur das Beste fürs neue Jahr. Mit viel Glück und Fleiß wird es vermutlich besser werden als 2025. Soviel dazu. Ich muss gestehen, dass ich, obwohl schon fast ein halbes Jahrhundert alt, bis zum heutigen Tag keinen Sinn darin sehe, einem Datumswechsel so viel Aufmerksamkeit zu schenken, wie das in weiten Teilen der Welt so üblich ist. Aber ich gönne es trotzdem jedem, der einen Sinn darin findet. Soviel dazu. Wagen wir einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2026. Es folgt eine Vorschau auf das Jahr 2026. Ich stelle mein Sortiment ein wenig um, bei den meisten Produkten - und das Sortiment wird sich im Laufe des Jahres erheblich erweitern - setzte ich auf Einzelstücke. Ich behalte nur bei wenigen Produkten (einige Kerzenhaltermodelle, Kopfhörer- und Gitarrenständer, Plektren T-Shirts usw. usf.). Geplant hätte ich auch ein eigenes Videoformat bzw. einen eigenen Videoblog, auch kämpfe ich noch mit der Versuchung meine handgefertigten E-Gitarren einem breiteren Publikum zu präsentieren. Wo wir vorhin schon beim Feiern waren, heute feiert John Paul Jones (bürgerlich John Richard Baldwin) seinen 80. Geburtstag. Happy Birthday. Für alle die den Herren nicht kennen, er wurde als Bassist und Keyboarder der britischen Kombo Led Zeppelin berühmt. Anders als bei seinen Kollegen gibt es über ihn kaum etwas Rock ´n´ Roll -typisches zu berichten. Alles das was er nicht trank, rauchte oder besprang erledigten seine Bandkollegen für ihn, er selbst gilt bis heute als bodenständiger Perfektionist. Ich kann mir gut vorstellen, dass es gar nicht so unpraktisch war, wenn zumindest ein Bandmitglied noch alle seine Sinne beisammen hatte. Aber soviel zu Herrn Baldwin, sehen wir uns noch kurz an, wie der gute Mann die Geschichte des Rock ´n´ Rolls prägte.

Led Zeppelin Rock ´n´ Roll (live Madison Square Garden)

Noch mal alles Gute! Wenden wir uns nun dem zweiten Geburtstagskind des Tages zu. 1954 erblickte in der Bronx Ross "The Boss" Friedman das Licht der Welt. Als Gitarrist wirkte er in nicht unerheblichen Maße bei den ersten sechs Alben der amerikanischen Metallern Manowar mit. Nach dem, meiner Meinung nach, besten Album der Band "Kings of Metal" trennten sich die Wege des Gitarristen und der Band, nicht zuletzt auf drängen Joey De Maios, der eine andere musikalische Zukunft vor Augen hatte als Ross the Boss. Aber wie dem auch sei, er kann trotz allem von sich behaupten, dass er der Musikwelt einige der besten Alben aller Zeiten schenkte, zwar nicht im Alleingang, aber seinen Anteil kann man ihm nicht abstreiten. Ich wünsche viel Spass bei der nun folgenden Kostprobe.

Manowar Gloves of Metal

Soviel zu Ross the Boss. Zurück zum Ausblick, wo ich vorhin schon angedeutet habe, dass ich demnächst auch mit handgefertigten E-Klampfen an den Start gehe möchte ich euch mein neues Projekt vorstellen.

Korpus, Hals und Fretboard
Korpus, Hals und Fretboard
Gitarrenhardware für Modell Thomas Derrick
An Hardware nur das Beste

Korpus und Hals werden aus Kirsche aus Oberösterreich gefertigt, die Hardware stammt, mit Ausnahme des aktiven Humbuckers (der ist gebürtiger Amerikaner) stammen alle Bestandteile aus Deutschland. Als Namenspate hab ich Thomas Derrick, einen britischen Gentleman aus dem späten 16. Jahrhundert auserkoren. Da ich davon ausgehe, dass nur sehr wenige Menschen mit dem Namen vertraut sind möchte ich den Mann kurz vor den Vorhang holen. Thomas Derrick war ein britischer Henker, der als Todeskandidat das Jobangebot eines Henkers annahm und so sein Leben rettete, im Laufe seiner Karriere am Tyburn etwa 3000 Menschen zu ihrem Schöpfer sandte. Er machte sich aber nicht nur einen Namen damit, dass er Bösewichten den Garaus machte. Er beschäftigte sich auch mit der Konstruktion von Kränen, deren Grundprinzipien auch heute noch genutzt werden (auf Bohrinseln findet sich zum Beispiel auch heute noch der Derrickkran). Wenn es ums Aufknüpfen ging war er eine absolute Koryphäe. Ganz anders, wenn es ums Enthaupten ging, da war er jetzt nicht so der Superknaller. Das musste ausgerechnet sein Lebensretter der Earl of Sussex am eigenen Leib erleben. Nachdem der Adelige 1601 einen Aufstand gegen Queen Elizabeth I anzettelte, wurde er zum Tod durch Enthaupten verurteilt und Thomas Derrick zur Vollstreckung des Urteils übergeben, der musste aber einige Male mit seiner Axt auf den Hals des Delinquenten einschlagen, bis sich der Kopf endlich vom Rumpf trennte. So, jetzt hab ich meinen Bildungsauftrag auch erledigt und wende mich dem nächsten Thema zu. 1973 ging Alice Cooper mit einer Neuinterpretation von Hello Hooray an den Start. Das Lied gilt auch heute noch als einer der kraftvollsten Opener der Musikgeschichte. Glaubt ihr nicht? Dann seht selbst.

Alice Cooper Hello Hooray

Schon krass, was man so aus einem Folk Song machen kann, aber Alice Cooper ist ja auch nicht irgendwer.

Das wars für heute, bleibt mit gewogen, bis zum nächsten mal.

Prost!

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